Kia DS Automobile ist ein Kia Vertragshändler mit Standorten in Lampertheim und Hofheim und zählt zu den erfolgreichen Kia Handelspartnern in der Region Südwest. Das Autohaus betreut Privatkundinnen und Privatkunden ebenso wie Großkunden und bietet neben Neu- und Gebrauchtwagen eine moderne Werkstatt, Teile und Zubehör sowie umfassende Beratung rund um Elektromobilität. Im Schadenfall rechnet das Team direkt mit der Versicherung ab, stellt ein Ersatzfahrzeug und übernimmt bei Reparatur und Inspektion den Hol- und Bringservice. Inhaber Antonio Mazzone ist seit 2006 mit der Marke Kia verbunden und war viele Jahre im Verkauf und als Verkaufsleiter tätig, bevor er den Betrieb 2018/2019 übernahm. Seitdem steht das Autohaus unter dem Leitsatz „Wir dienen Menschen“ für persönliche Erreichbarkeit, Verlässlichkeit und langfristige Kundenbeziehungen, die weit über den Fahrzeugkauf hinausgehen. Im Interview erläutert Inhaber Antonio Mazzone, was Kia DS Automobile in Hinblick auf die Zufriedenheit ihrer Kunden so außergewöhnlich erfolgreich macht.
Antonio Mazzone – Inhaber
Herr Mazzone, herzlichen Glückwunsch zum Erhalt des German Customer Award. Was hat Sie dazu motiviert, das Unternehmen zu übernehmen?
Mich hat vor allem die Leidenschaft für Menschen und für die Automobilbranche motiviert. Ich bin seit 2006 mit Kia verbunden und habe viele Jahre im Verkauf und als Verkaufsleiter gearbeitet. Dabei ist in mir immer stärker der Wunsch entstanden, selbst Verantwortung zu übernehmen und meine eigene Vorstellung davon umzusetzen, wie ein Autohaus geführt werden sollte. 2018/2019 bekam ich schließlich die Möglichkeit, den Betrieb zu übernehmen. Für mich war das nicht einfach nur der Schritt in die Selbstständigkeit, sondern die Chance, etwas Eigenes aufzubauen und gemeinsam mit meinem Team weiterzuentwickeln. Von Anfang an stand für mich dabei nicht das Auto allein im Mittelpunkt, sondern der Mensch. Unser Leitsatz lautet deshalb: „Wir dienen Menschen.“ Für mich bedeutet das, zuzuhören, Verantwortung zu übernehmen, erreichbar zu sein und auch dann für unsere Kunden da zu sein, wenn einmal etwas nicht nach Plan läuft. Dass diese Haltung heute durch Auszeichnungen wie den German Customer Award gewürdigt wird, macht mich besonders stolz. Denn solche Auszeichnungen sind für mich nicht nur eine Bestätigung unserer Arbeit, sondern vor allem eine Anerkennung für das gesamte Team und für den Weg, den wir gemeinsam gegangen sind.
Welche Auswirkungen glauben Sie kann der Gewinn des Awards auf die Zukunft Ihres Unternehmens haben?
Der Gewinn des German Customer Award ist für uns eine große Anerkennung, aber vor allem auch ein Ansporn für die Zukunft. Eine Auszeichnung bestätigt das, was bereits geleistet wurde – sie bedeutet für mich aber nicht, dass man sich darauf ausruhen darf. Ich glaube, dass der Award das Vertrauen in unser Unternehmen weiter stärken und unsere Wahrnehmung über die Region hinaus erhöhen kann. Gleichzeitig macht er sichtbar, wofür wir als Team jeden Tag arbeiten: Kundennähe, Verlässlichkeit, Qualität und persönliche Betreuung. Unser Anspruch bleibt deshalb derselbe: Wir dienen Menschen. Wir möchten uns kontinuierlich weiterentwickeln, ohne dabei unsere Werte und unsere persönliche Nähe zum Kunden zu verlieren. Wenn der Award dazu beiträgt, dass neue Kunden auf uns aufmerksam werden und bestehende Kunden sich in ihrer Entscheidung für uns bestätigt fühlen, ist das ein großer Erfolg. Für mich ist er aber vor allem eine Verpflichtung, auch in Zukunft jeden Tag aufs Neue zu zeigen, warum wir diese Auszeichnung erhalten haben.
„‚Wir dienen Menschen.‘ Denn echte Kundenzufriedenheit entsteht für mich nicht durch das, was wir versprechen, sondern durch das, was der Kunde bei uns tatsächlich erlebt.“
Antonio Mazzone – Inhaber
Was macht Ihr Unternehmen anders im Bereich Kundenzufriedenheit als Ihre Mitbewerber?
Was uns unterscheidet, ist aus meiner Sicht vor allem die persönliche Verantwortung, die wir für unsere Kunden übernehmen. Bei uns endet die Beziehung nicht mit dem Verkauf oder der Fahrzeugübergabe – für mich beginnt genau dort langfristige Kundenbindung. Wir hören zu, wir sind erreichbar und wir kümmern uns auch dann, wenn es einmal schwierig wird. Gerade im Reklamationsfall zeigt sich für mich, was echte Kundenzufriedenheit bedeutet. Entscheidend ist nicht, dass immer alles perfekt läuft, sondern wie man mit einer Situation umgeht und welche Lösung man für den Kunden findet. Dabei steht bei uns nicht der schnelle Abschluss oder ausschließlich der Preis im Mittelpunkt. Unser Ziel ist, dass ein Kunde unser Autohaus mit einem guten Gefühl und einem Lächeln verlässt – und gerne wiederkommt. „Wir dienen Menschen“ ist deshalb für uns kein Werbespruch, sondern eine Haltung, die wir jeden Tag leben.
Wie schätzen Sie den Wettbewerb in Ihrer Branche ein und ist dieser besonders intensiv?
Der Wettbewerb in der Automobilbranche ist sehr intensiv und hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Kunden können heute Preise, Fahrzeuge und Angebote innerhalb weniger Minuten vergleichen. Gleichzeitig verändern Digitalisierung, Elektromobilität und neue Vertriebsmodelle den Markt enorm. Gerade deshalb bin ich überzeugt, dass der entscheidende Unterschied immer stärker beim Menschen und bei der Qualität der Betreuung liegt. Ein Fahrzeug und einen guten Preis können viele anbieten – Vertrauen, persönliche Erreichbarkeit und eine langfristige Beziehung zum Kunden lassen sich dagegen nicht einfach kopieren. Ich sehe Wettbewerb grundsätzlich positiv. Er zwingt uns dazu, uns ständig weiterzuentwickeln und unsere eigenen Standards immer wieder zu hinterfragen. Mein Anspruch ist dabei nicht, jeden Wettbewerb über den Preis zu gewinnen, sondern durch Beratung, Service und Verlässlichkeit zu überzeugen. Am Ende entscheidet für mich nicht nur, wo ein Kunde sein Fahrzeug kauft, sondern wo er sich auch Jahre später noch gut aufgehoben fühlt.
Wie hat sich die Arbeit in Ihrer Branche in den vergangenen Jahren verändert?
Die Automobilbranche hat sich in den vergangenen Jahren enorm verändert. Als ich 2006 bei Kia angefangen habe, waren Fahrzeugverkauf und Kundenberatung noch wesentlich klassischer geprägt. Heute beginnt die Customer Journey häufig lange vor dem ersten persönlichen Kontakt im Autohaus. Kunden informieren sich online, vergleichen Preise, lesen Bewertungen und kommen oftmals bereits mit sehr konkreten Vorstellungen zu uns. Hinzu kommen Elektromobilität, Digitalisierung, neue Technologien und ein deutlich höherer Beratungsbedarf. Gleichzeitig haben uns die vergangenen Jahre mit Pandemie, Lieferengpässen, Energiekrise und wirtschaftlichen Unsicherheiten gezeigt, wie schnell sich Rahmenbedingungen verändern können. Was sich für mich aber nicht verändert hat, ist der wichtigste Bestandteil unserer Arbeit: der Mensch. Gerade weil vieles digitaler, schneller und vergleichbarer geworden ist, gewinnt die persönliche Beziehung für mich sogar noch mehr an Bedeutung. Unsere Aufgabe besteht heute deshalb nicht mehr nur darin, ein Fahrzeug zu verkaufen oder zu reparieren. Wir müssen beraten, erklären, begleiten, Probleme lösen und Vertrauen schaffen. Die Technik verändert unsere Branche – aber der Mensch entscheidet darüber, ob aus einem Kunden ein langfristiger Kunde wird.
Was glauben Sie, sind die typischen Fallstricke in Ihrer Branche?
Ein typischer Fallstrick in unserer Branche ist aus meiner Sicht, den Fokus zu stark auf kurzfristige Verkaufszahlen, Preise und Abschlüsse zu legen und dabei die langfristige Kundenbeziehung aus den Augen zu verlieren. Gerade durch die hohe Vergleichbarkeit im Internet entsteht schnell ein reiner Preiswettbewerb. Ein Fahrzeug ist jedoch kein Produkt, bei dem die Beziehung mit dem Kauf endet. Beratung, Finanzierung, Auslieferung, Wartung, Reparaturen und mögliche Reklamationen begleiten den Kunden über viele Jahre. Ein weiterer Fallstrick ist, Veränderungen im Markt zu unterschätzen. Digitalisierung, Elektromobilität und neue Kundenbedürfnisse verlangen von uns, ständig dazuzulernen und Prozesse anzupassen. Gleichzeitig darf bei aller Digitalisierung die persönliche Nähe nicht verloren gehen. Für mich liegt die größte Gefahr deshalb darin, Zahlen vor Menschen zu stellen. Wirtschaftlicher Erfolg ist selbstverständlich notwendig – aber nachhaltiger Erfolg entsteht für mich nur dann, wenn der Kunde Vertrauen aufbaut, sich ernst genommen fühlt und gerne wiederkommt. Man kann ein Fahrzeug einmal über den Preis verkaufen. Einen Kunden fürs Leben gewinnt man über Vertrauen.
Wie stellen Sie sich die Entwicklung Ihres Unternehmens in den nächsten Jahren vor?
Ich möchte unser Unternehmen in den nächsten Jahren gesund und nachhaltig weiterentwickeln. Wachstum ist für mich dabei nicht ausschließlich eine Frage von Verkaufszahlen oder Größe. Entscheidend ist, dass die Qualität mitwächst und wir unsere persönliche Nähe zum Kunden bewahren. Wir werden weiter in unseren Standort, moderne Prozesse, Digitalisierung und die Elektromobilität investieren. Mindestens genauso wichtig ist mir jedoch die Entwicklung unseres Teams. Denn am Ende sind es die Menschen im Unternehmen, die darüber entscheiden, wie ein Kunde uns erlebt. Mein Ziel ist es, unsere Position in der Region weiter zu stärken und gleichzeitig auch überregional für außergewöhnliche Kundenzufriedenheit und Servicequalität wahrgenommen zu werden. Die Auszeichnungen der vergangenen Jahre zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind – sie sind für mich aber kein Endpunkt. Ich möchte, dass wir auch in einigen Jahren trotz aller Veränderungen in der Automobilbranche noch für genau das stehen, was uns heute ausmacht: persönlich, verlässlich, nahbar und mit echter Leidenschaft für unsere Kunden. Wir wollen nicht um jeden Preis größer werden. Wir wollen jeden Tag ein Stück besser werden.
Welchen Tipp können Sie anderen Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern für eine herausragende Kundenzufriedenheit geben?
Mein wichtigster Tipp lautet: Zuhören – und zwar wirklich zuhören. Viele Unternehmen glauben zu wissen, was ihre Kunden möchten. Entscheidend ist aber, den Kunden selbst erzählen zu lassen, was ihm wichtig ist, und seine Bedürfnisse ernst zu nehmen. Kundenzufriedenheit darf außerdem nicht nur Aufgabe einzelner Mitarbeiter oder einer Abteilung sein. Sie muss von der Geschäftsführung vorgelebt und Teil der gesamten Unternehmenskultur sein. Wenn etwas nicht funktioniert, geht es für mich nicht zuerst darum, wer schuld ist, sondern darum, Verantwortung zu übernehmen und eine Lösung zu finden. Dabei sollte man nie vergessen: Hinter jedem Auftrag, jeder Rechnung und jeder Bewertung steht ein Mensch. Kunden erinnern sich vielleicht irgendwann nicht mehr an jedes Detail eines Geschäfts – aber sehr wohl daran, wie sie behandelt wurden und welches Gefühl sie dabei hatten. Mein Grundsatz ist deshalb einfach: Behandle jeden Kunden so, wie du selbst behandelt werden möchtest. Und höre niemals auf, zuzuhören.
„Am Ende geht es nicht darum, wie viele Fahrzeuge wir verkauft haben. Entscheidend ist, wie viele Menschen gerne zu uns zurückkommen.“
Antonio Mazzone – Inhaber